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  • Die zwei Leben der Anja Lundholm | Gropperfilm

    TRAILER TRAILER Die zwei Leben der Anja Lundholm Der Film erzählt die Geschichte der jüdischen Schriftstellerin Anja Lundholm. Ein Leben, dass sie sich von der Seele schrieb, denn fast nicht auszuhalten war die Realität, die sie erlebt hatte. So erzählt sie von 1944 in Rom: Mitten in der Nacht kamen „zwei Gestapoleute, die mich inhaftierten und hinter uns die Tür verschlossen und das Baby, 5 Monate alt, blieb ganz allein zurück. Die Türe wurde von außen verriegelt und ich wurde ins Gefängnis verschleppt." Ein Frauenschicksal, das unter die Haut geht. In einer kleinen Wohnung mitten in Frankfurt am Main lebte die fast neunzigjährige Schriftstellerin Anja Lundholm bis zu ihrem Tod am 4. August 2007. Durch eine schwere Krankheit war sie seit ein paar Jahren ans Bett gefesselt. Doch dies war nicht das erste Gefängnis, das Anja Lundholm durchleben musste. Aufgewachsen als Tochter eines Nazi-Sympathisanten und einer jüdischen Mutter, erlebte sie schon zu Beginn der dreißiger Jahre, was es heißt, nicht erwünscht zu sein. Mit achtzehn Jahren entfloh sie der immer bedrohlicher werdenden Kleinstadtenge und studierte in Berlin Musik. Doch auch in Berlin veränderten sich die Bedingungen immer mehr. Als so genannte Halbjüdin durfte sie weder ihre Karriere als Musikerin fortsetzen, noch weitere Kleinrollen beim Film annehmen. 1938, nach der Pogromnacht, beging die Mutter in Krefeld Selbstmord. Anja selbst setzte sich mit gefälschten Papieren nach Rom ab, wo sie sich einer kleinen Widerstandsgruppe anschloss. Anfang 1944 wurde sie verhaftet. Nach unzähligen Verhören in Gestapogefängnissen und einer Odyssee durch ganz Deutschland wurde sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert - was einer Todesstrafe gleichkam. Doch Anja Lundholm hatte Glück und erlebte den Tag der Befreiung. Nur langsam kam die junge Frau wieder auf die Beine. Erst nach dem Tod des Vaters begann Anja Lundholm ihre Geschichten aufzuschreiben. Fast zwanzig Bücher hat sie bis in die neunziger Jahre geschrieben. Durch das Schreiben hat sich Anja Lundholm befreit, ohne zunächst zu bemerken, dass sie dabei auch zu einer sehr genauen Chronistin ihres Jahrhunderts wurde. Für ihre Werke wurde die Schriftstellerin mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Selbst für den Literaturnobelpreis wurde sie vorgeschlagen. Doch die Bücher der Anja Lundholm findet man nicht in den Bestsellerlisten. Vielleicht liegt es daran, dass ihre Erinnerungen sehr unter die Haut gehen und das Unfassbare sehr lebendig werden lassen. Der Dokumentarfilm "Die zwei Leben der Anja Lundholm" ist ein persönliches Porträt einer wichtigen deutschen Schriftstellerin und gleichzeitig auch eine Zeitreise durch ein Jahrhundert gelebter deutscher Geschichte. Filmautor Christian Gropper hat die Schriftstellerin über zwei Jahre lang besucht und in vielen Gesprächen und Reisen die Stationen ihres Lebens nachvollzogen. Titel: DIE ZWEI LEBEN DER ANJA LUNDHOLM 2007 90 min Regie: Christian Gropper Kamera: Detlef Dinges Schnitt: Ibon Alkorta Produktion: Gropperfilm DIE LETZTE KOLONIE DER TRAUM VON KURDISTAN BRANDMALE

  • Auf das Leben! Junges jüdisches Leben in Deutschland | Gropperfilm

    In dem Dokumentarfilm von Barbara Struif und Christian Gropper erleben wir 5 jüdische Jugendliche bei ihrem Alltag zwischen Boxclub und Synagoge, Instagram und Schabbat. Sie nehmen uns mit in ihre ganz persönlichen Lebenswelten und erzählen aus ihrer Perspektive, was für sie „jüdisch sein“ bedeutet. Bella Ciao! Vom deutschen Soldaten zum Partisan Sommer 1944. Mehr als eine Million deutsche Soldaten kämpfen in Italien. Immer weniger von ihnen glauben noch daran, dass Deutschland den 2. Weltkrieg gewinnen kann. Viele werden Zeugen der Kriegsverbrechen, die SS und Wehrmacht an der italienischen Zivilbevölkerung begehen. Und einige treffen eine hochriskante Entscheidung: sie laufen zu den italienischen Partisanen über. Ihre Geschichte ist kaum bekannt, denn auch nach dem Ende des Nationalsozialismus schwiegen die Heimkehrer, um nicht als Vaterlandsverräter bestraft zu werden. 80 Jahre später gehen drei Nachfahren in Italien auf Spurensuche. WEITERE FILME Titel: Bella Ciao! Vom deutschen Soldaten zum Partisan 2025 52 min Arte 44 min ARD Regie: Christian Gropper , Carla Ronga Kamera: Florian Ropers, Christian Gropper Schnitt: Judith Adam Produktion: Gropperfilm ALLE FÜR EINEN DER TRAUM VON KURDISTAN BRANDMALE

  • Mein Papa räumt die Minen weg | Gropperfilm

    TRAILER Mein Papa räumt die Minen weg Greta Masche ist sieben Jahre alt. Mehr als die Hälfte seines Lebens hat das Mädchen aus Berlin im Ausland verbracht, in Ländern, die für die meisten von uns wohl kaum als Urlaubsziel in Frage kommen. Warum? Ihr Vater Frank ist Minenräumer. Seit fast 20 Jahren arbeitet er für Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt. Immer dort, wo er am meisten gebraucht wird, um die tödlichen Reste der Kriege wegzuräumen: damit Bauern auf ihre Felder und Kinder in ihre Schulen zurückkehren können - und damit Familien wieder eine Zukunft haben. Frank Masche hat selbst Familie: Anja, seine Frau, und die Kinder Greta und Erik. Als er vor vier Jahren in den Libanon geschickt wurde, hat er sie mitgenommen; denn das Land galt als relativ sicher. Doch nur eine Woche nach der Ankunft befand sich die junge Familie mitten im Krieg. Ein einschneidendes Erlebnis, das die Masches zusammengeschweißt hat. Nach dem Libanon folgte ein Einsatz in Sri Lanka. Im Herbst letzten Jahres wurde Frank Masche nach Kambodscha gerufen. Kurz vor Weihnachten konnte er die Familie nachholen. Ein neues Zuhause. 10.000 Kilometer von Deutschland entfernt. Der Film "Mein Papa räumt die Minen weg" erzählt die Geschichte der Masches. Der Film begleitet Frank Masche bei seiner gefährlichen und heiklen Arbeit. Er begleitet auch den Umzug von Anja Masche und ihren Kindern von Sri Lanka nach Phnom Penh, Kambodscha. Wieder beginnt alles von vorne: mit einer neuen Schule für Greta, einer neuen Jobsuche für Mutter Anja und vielen Herausforderungen für Frank, der sich nach einer Beförderung hier in Kambodscha erst mal bewähren muss. Wie schafft es die Familie, mit all diesen Herausforderungen zurecht zu kommen? Was bedeutet es für die Kinder, wenn ihr Vater einem so gefährlichen Beruf nachgeht? Und wie findet sich die Familie in einem neuen Land zurecht, in dem noch heute viele Menschen durch Minen getötet werden und der Krieg noch immer in allen Köpfen ist. Titel: MEIN PAPA RÄUMT DIE MINEN WEG 2011 Themen: Minen, Kriegsge biet, Kambodscha Regie: Christian Gropper Kamera: Christian Gropper Länge: 30 min Im Auftrag des HR WEITERE REPORTAGEN Ein Abgeordneter, der anders tickt Ein Riesling aus Norwegen Hilfstransport für Kobane

  • Zeitenwende | Gropperfilm

    Die arte-Reportage von Barbara Struif und Christian Gropper erzählt von verzweifelten Bauern und einer Bewegung, die nicht nur dem Tierleid ein Ende setzt, den Landwirten einen Ausweg bietet, sondern auch für Klimaschutz sorgt. Transfarmation initiert von Veganerin und Philosophin Sarah Heiligtag 1/5 Zeitenwende - Zurück zum Kalten Krieg? Drei junge Journalist*innen aus Hessen, Bremen und Bayern machen sich auf eine Reise durch Deutschland und suchen in der Geschichte nach Antw orten. Für diesen Film treffen sie Zeitzeug*innen an Originalschauplätzen des Kalten Krieges und befragen auch ihre Angehörigen, die die Zeit des Wettrüstens selbst erlebt haben . Sie sind nach dem Ende des Kalten Kriegs geboren und kennen das "Gleichgewicht des Schreckens" nur vom Hörensagen. Die Sorge über einen Krieg mitten in Europa ist für junge Menschen sprunghaft an die erste Stelle der Zukunftsängste getreten. Ein globaler, vielleicht sogar nuklearer Krieg war für sie nicht vorstellbar. Dieser Generation wird jetzt eine "Zeitenwende" verkündet – was heißt das für sie? J ulia Grantner kommt aus Bayern. Kann die junge Mutter ihre pazifistische Grund überzeugung noch b eibehalten oder ist der drastisch gestiegene Wehretat die notwendige Antwort auf den Ukrainekrieg? Bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall erfährt Julia, dass es für die jungen Soldat* innen mehr denn je um die Verteidigung unserer Freiheit geht. Selbst Begriffe wie Töten und Sterben sind schon lange kein Tabu mehr. Sophie Labitzke kam nach der Wiedervereinigung in Brandenburg auf die Welt und lebt heute als Journalistin in Bremen. Sie bes ucht Dorothea Fischer, eine ehemalige Friedensaktivistin, die in den 80er Jahren in die Bundesrepublik abgeschoben wurde, weil sie mit ein paar Freund *inn en eine Schweigeminute für den Frieden halten wollte. Dass es in der DDR überhaupt eine Friedensbewegung gab, erfährt sie erst jetzt, ihre Eltern hatten nie mit ihr darüber gesprochen. Sie hatte aber auch nie gefragt, ein Leben im Frieden war für sie trotz der vielen Konflikte in Afghanistan, dem ehemaligen Jugoslawien, Georgien oder auf der Krim einfach selbstverständlich. Danijel Stanic aus Frankfurt weiß als einziger der drei, was Krieg bedeutet. Als Fünfjähriger ist er mit seinen Eltern vor den serbischen Bombenangriffen aus Bosnien geflohen und hat in Deutschland eine Zuflucht gefunden. Zum ersten Mal reist er jetzt auf den Spuren seiner Kindheit nach Srebrenica, wo serbische Milizen im Juli 1995 mehr als 8000 bosniakische Männer ermordet hatten. Für Kada Hotic, die Danijel am Grab ihres ermordeten Mannes trifft, trägt bis heute die internationale Gemeinschaft eine Hauptschuld an diesem Massaker. Aber war die Bombardierung Serbiens dann die richtige Schlussfolgerung? Das wollen Julia und Sophie von Marieluise Beck wissen, einst glühende Friedensaktivistin, die heute ebenso leidenschaftlich eine Verteidigung der Ukraine fordert. Für Danijel, Julia und Sophie wird es schwer, nach dieser Reise die Zeit ihrer Jugend als unbeschwerte Zeit des Friedens in Erinnerung zu behalten. Das Roadmovie in die Vergangenheit, in eine Geschichte von Krieg und Frieden in Europa entstand in Zusammenarbeit von hr, Radio Bremen und BR unter der Regie von Christian Gropper. Titel: Zeitenwende - Zurück zum Kalten Krieg? 2022 ´2 T hemen: Ukraine-Krieg, Kalter Krieg, Point Alpha Regie: Christian Gropper, Julia Grantner, Sophie Labitzke, Danijel Stanic Kamera: Benedikt Franke, Nico Drago Schnitt: Iris Litzenberg Im Auftrag der ARD WEITERE REPORTAGEN Hilfstransport für Kobane Ein Riesling aus Norwegen Ein Abgeordneter, der anders tickt

  • Bloß durchhalten | Gropperfilm

    TRAILER Bloß durchhalten - Selbstständige trotzen Corona Der Film erzählt von Selbstständigen, die mit viel Kreativität und allen möglichen Mitteln versuchen, irgendwie durch die Krise zu kommen. Und vor allem eines darf dabei nicht fehlen: „Ich habe die große Hoffnung, und das ist vielleicht auch ein kleiner Appell an alle da draußen: unterstützt euch in dieser Zeit gegenseitig, seid solidarisch" , so Bernd Salm, der alles tut, um das auch in die Tat umzusetzen. Überleben in der Krise – die Selbständigen drehen am Rad, trotzen Corona. Ein Jahr Coronavirus, Lockdowns, und kleine Lockerungen – das zehrt. Das Leben von 8kids-Rockmusiker Hans Koch ist total umgekrempelt, Imbisschef Bernd Salm und Weinhändler Michi Bode und Alexander Marschall versuchen, das Beste aus der Krise zu machen. Eine Zeit der Ängste und Ideen, aber auch eine Zeit des Umdenkens in Richtung mehr Solidarität und Nachhaltigkeit. Es gibt sie, die kleinen Lichtblicke in Coronazeiten. Doch es ist sch wer, den Mut nicht zu verlieren und irgendwie durchzuhalten. Vier Menschen versuchen es und kämpfen sich durch die Krise mit Energie und Kreativität. Der Chef der Salm-Dynastie hat Glück. Er darf inzwischen vor der eigenen Haustüre einen Imbisspavillion aufbauen. Viele Darmstädter*innen kommen auf ihrem Sonntagsspaziergang vorbei – halten Abstand und freuen sich. Während der eine punktuell etwas Normalität genießt, hat sich das Leben eines jungen Rockmusikers komplett umgekrempelt. Er stand kurz vor seinem Karriere-Durchbruch, wäre in der Welt unterwegs gewesen - nun kümmert er sich um Kinder und Küche. Seine Frau geht als Goldschmiedin neue Wege und verdient das Geld für die Familie. Ob Rockmusiker, Weinhändler oder Chef des Schaustellerverbandes – sie alle blicken zurück und nach vorn. Als vor einem Jahr der erste Lockdown für unser Land beschlossen wurde, hofften viele, der Spuk sei bald vorbei. Seit aber aus Tagen Wochen und aus Wochen Monate wurden, fällt es immer mehr Menschen schwer, sorgenfrei in die Zukunft zu schauen. Denn der Marathonlauf gegen Corona ist auch ein Jahr nach Ausbruch der Krise noch nicht zu Ende. Inzwischen wird es für viele sehr eng. Eine Zeit der Ängste und Ideen – und eine Zeit des Umdenkens. Mit einem Blick, der nach vorne gerichtet ist und die vier Darmstädter vielleicht sogar gestärkt aus der Pandemie begleiten wird. Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt. Titel: Bloß durchhalten - Selbstständige trotzen Corona 2021 Themen: Nachhaltigkeit, Solidarität, Selbstständigkeit, Schausteller, Rockmusiker, Weinhändler, Corona, Lockdown Regie: Christian Gropper, Barbara Struif Kamera: Christian Gropper Schnitt: Ilana Goldschmidt Ton:Linus Otto Länge: 32 min Im Auftrag der ARD/HR WEITERE REPORTAGEN Hilfstransport für Kobane Ein Riesling für Norwegen Ausgemolken! Bauern ohne Nutztiere

  • Der Traum von Kurdistan | Gropperfilm

    TRAILER DER TRAUM VON KURDISTAN Der Film „Der Traum von Kurdistan“ macht sich auf die Suche nach den Träumen einer ganzen Generation. Fast sechs Wochen lang haben wir gedreht, ganz im Süden des kurdischen Autonomiegebiets im Irak. Mit jungen Kurden, die uns von ihren Hoffnungen berichten, mit Peschmerga Soldat*innen, die vom Krieg gegen IS Milizen erzählen oder mit Überlebenden aus einer Zeit, als der irakische Diktator Saddam Hussein das kurdische Volk für immer vernichten wollte. Wir treffen Nareman, einen 21- jährigen Jungen aus dem Ort Kifri, der einmal ein bekannter Maler werden möchte, oder Haidar, einen 12-jährigen Flüchtlingsjungen, der den Lebensunterhalt für seine ganze Familie verdienen muss. Und Kawa einen dreißigjährigen Deutsch-Kurden aus Karlsruhe, der sich den Peschmerga Soldaten angeschlossen hat, um sie beim Kampf gegen den IS zu unterstützen. Der Film begleitet diese Menschen und erzählt ihre Geschichten aus einem für uns doch so unbekannten Land. Titel: DER TRAUM VON KURDISTAN 2016 90 min Regie: Christian Gropper Kamera: Michael Schaff / Christian Gropper Filmpoduktion: Gropperfilm WEITERE KINOFILME DIE LETZTE KOLONIE BRANDMALE ALLE FÜR EINEN

  • Alle Für Einen, Gropperfilm, Race Across America, Andreas Beseler, Radrennen

    Der Dokumentarfilm "Alle für Einen" erzählt die Geschichte einer wahren Freundschaft. Beim Race Across Amercia wollte der an multipler Sklerose erkrankte Andreas Beseler teilnehmen, doch ein Unfall sorgte dafür, dass seine Freunde das härteste Radrennen der Welt für ihn fuhren. TRAILER ALLE FÜR EINEN ÜBER WAHRE FREUNDSCHAFT UND DAS HÄRTESTE RADRENNEN DER WELT Vor ein paar Jahren startete der an multipler Sklerose erkrankte Andreas Beseler, von allen nur "Besi" genannte, mit Freund*innen zu seiner "Tour fürs Leben". Zwei Wochen mit dem Rennrad durch Europa. Mit chronisch kranken und gesunden Radsportler*innen. Die Fahrt wurde zu einem großen Erfolg. Aus Tourmitgliedern wurden Freunde und Freundinnen. Besi & Friends war geboren. 2018 sollte die Herausforderung noch größer sein. Besi und seine Freunde wollten mit dem Rennrad quer durch die USA fahren. In einer Woche fast 5000 km zurücklegen, beim Race Across America, dem härtesten Radrennen der Welt. Und das für einen guten Zweck. Länger als ein Jahr hatten sich die Freunde vorbereitet. Sponsoren gesucht, ein Team zusammengestellt und die Strecke minutiös geplant. Nur wenige Wochen vor dem Start forderte das schicksal Besi erneut heraus. Bei einer Trainingsfahrt kam es zu einem schweren Unfall, bei dem Besi fast ums Leben kam. Der Traum vom RAAM war geplatzt. Doch dann entschieden Besis Freunde sich, trotzdem zu fahren: für ihren Captain. Eine Woche auf dem Rad mit extrem wenig Schlaf, bei Hitze, Kälte und Dauerregen. Durch endlose Wüsten und über hohe Berge. Von Oceansidein Kalifornien bis nach Anapolis in Maryland. Ein Rennen durch 12 US Staaten, gegen die Zeit und viele andere Teams. Für alle ein extremer Weg, doch der Größte lag vor Besi, der sich daheim zurück ins Leben kämpfen musste. Eine Tour, die alle an ihre Grenzen gehen ließ und am Ende doch näher zusammen schweißte. Der Dokumentarfilm "Alle für Einen" erzählt ihre Geschichte. Titel: ALLE FÜR EINEN - ÜBER WAHRE FREUNDSCHAFT UND DAS HÄRTESTE RADRENNEN DER WELT 2019 Themen: RAAM Race across America, Zusammenhalt, Team, Freundschaft, Radrennen, Tour, Andreas Beseler Autoren: Christian Gropper, Barbara Struif Kamera: Christian Gropper Schnitt: Nina Freitag, Barbara Struif Produktion: Gropperfilm Länge: 90 min Erscheinungsdatum: 2019 WEITERE KINOFILME DIE LETZTE KOLONIE DER TRAUM VON KURDISTAN BRANDMALE

  • Ein Abgeordneter, der anders tickt | Gropperfilm

    TRAILER Ein Abgeordneter, der anders tickt Der Film begleitet einen Abgeordneten, der sich trotz „Gewitter im Kopf“ , wie er sein Tourette-Syndrom beschreibt, nicht von seinem Ziel, ein guter Politiker zu wer den, abbringen lässt. Als Bijan Kaffenberger bei der Landtagswahl den Wahlkreis „Darmstadt II“ gegen eine ehemalige CDU-Ministerin gewann, war das eine kleine Sensation. Vor den Mikrofonen stand ein weithin unbekannter junger Mann, der so gar nicht dem Bild eines Politikers entsprach - ein junger Mann, der gleichwohl sofort auffällt. Bijan Kaffenberger zuckt immer wieder unkontrolliert und kommt seinem Gegenüber oft sehr nahe. Zugleich ist er charmant und nie um einen schlauen Spruch verlegen. Bijan Kaffenberger leidet am „Tourette-Syndrom“, einer Krankheit des Nervensystems. Aufgefallen ist Bijan Kaffenberger schon während der Kindheit im Odenwald. Damals beschloss er, seine Krankheit zu akzeptieren und den Zuckungen ein Schnippchen zu schlagen. Mit Intelligenz und guten Ideen war er bald ein respektierter Schüler. Nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaft und startete seinen eigenen Youtube-Kanal, um mit Vorurteilen gegenüber Tourette-Kranken aufzuräumen. Mit 18 Jahren trat Kaffenberger in die SPD ein. 2019 steckt seine Partei in der Krise. Doch gerade das spornt den jungen Abgeordneten an. Unermüdlich unterwegs und immer aktiv in den sozialen Medien möchte er mit anderen jungen Politikern für einen Neuanfang stehen. Das kommt vor allem bei jungen Menschen an, die seinen authentischen Politikstil schätzen Wir begleiteten den jungen Abgeordneten während seines ersten halben Jahres im hessischen Landtag und erlebten dabei einen Politiker, der in der SPD als große Hoffnung gilt. Immer wieder stellen sich die Fragen: Wie geht Bijan Kaffenberger mit seiner Krankheit um, wie wird er damit wahrgenommen, und wie beeinflusst sie seine Arbeit als Politiker? Wir sind mit Bijan Kaffenberger bei seiner ersten Rede im Landtag dabei, zeiegn seine Besuchen im Landkreis, vor Jugendlichen in einer Schule oder auch beim gemeinsamen Wahlkampf mit dem Juso- Vorsitzenden Kevin Kühnert. Auch privat ließ sich Bijan Kaffenberger über die Schulter blicken: beim Besuch der Großmutter, die ihn großgezogen hat, wie auch bei seiner neuen Leidenschaft, dem Theaterspielen. Titel: Ein Abgeordneter, der anders tickt 2019 Themen: Hessischer Landtag, Politik, Abgeordneter, Tourette-Syndrom, SPD, Tourettikette Regie: Christian Gropper, Barbara Struif Kamera: Frank Reimann, Christian Gropper Schnitt: Nina Freitag, Barbara Struif Produktion: Gropperfilm Im Auftrag des HR-Fernsehens WEITERE REPORTAGEN Ausgemolken! Bauern ohne Nutztiere Ein Riesling aus Norwegen Bloß durchhalten! Ausgemolken! Bauern ohne Nutztiere

  • Zurück nach Albanien - Teil 1 + 2 | Gropperfilm

    TRAILER Zurück nach Albanien Teil 1: Wenn der Traum von Deutschland zerplatzt Der Film erzählt die Geschichte der albanischen Familie Uka. „Als wir hierher (nach Deutschland) kamen, dachten wir, das wir alle Sorgen hinter uns gelassen hatten" . Doch leider kam alles anders als erhofft. Die Reportage begleitet die albanischen Familie Uka, die mit ihren zwei- und vierjährigen Kindern im Herbst 2017 nach Deutschland kam, um hier ein besseres Leben führen zu können. Doch ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Nach ein paar Wochen in Deutschland muss die Familie wieder zurück. Wir sind bei ihrer Odyssee dabei: Von ihrem Flüchtlingswohnheim in Gießen, über Frankfurt, mit dem Flieger nach Tirana und dann von dort aus mit dem Bus bis in einen abgelegenen, staubigen Vorort der albanischen Stadt Skhoder. Was geschieht mit einer Familie, deren Hoffnungen auf ein Leben in Deutschland zerplatzt sind und die jetzt einen Neuanfang wagen muss? Wir werden dabei sein, an den letzten Tagen in Deutschland erfahren, was sie sich noch vor ein paar Monaten hier erträumt hatten und dann mit ihnen nach Hause fahren. Dokumentarisch und nah an den Protagonisten, mit einem kleinen Team und einer Großchip-Handkamera. Ein paar Wochen später werden wir noch mal nach Albanien fliegen um zu schauen, wie es der Familie Uka ergangen ist. Die Reportage-Reihe auf ARTE "Re:"erzählt Geschichten von Menschen - authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. „Re:“ macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Titel: Zurück nach Albanien Wenn der Traum von Deutschland zerplatzt 2017 T hemen: Abschiebung, Hoffnung auf ein besseres Leben, Aufbruch, Zurückkeherer Regie: Christian Gropper Kamera: Dominik Schunk Ton: Christian Zyphus Schnitt: Maurice Friedrich Sprecher: Uli Höhmann Länge: 30 min Im Auftrag von Arte Zurück nach Albanien Teil 2: Fünf Jahre später Der 2. Teil des Films erzählt, wie die Geschichte der albanischen Familie Uka weiterging. 2017 kam die Familie Uka aus Albanien nach Deutschland, doch ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Sie kehrten zurück. 2022 ist ihre armselige Bleibe kaum wieder zu erkennen. Dank Emirjeta, die den ganzen Tag schuftet. Das brachliegende Land um das Haus hat sie kultiviert. Jetmir sucht immer noch Arbeit als Tagelöhner. Ihre vier Töchter sollen einmal zur Schule gehen. Vor fünf Jahren kam die Familie Uka aus Albanien nach Deutschland, hoffte auf Asyl und ein besseres Leben für die Kinder. Doch ihre Träume zerplatzten nach nur wenigen Wochen. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt, und sie kehrten zurück in ihr armseliges Häuschen im Norden des Landes. Ohne Arbeit, erstmal gescheitert. Wie sieht ihr Leben jetzt aus, fünf Jahre später? Das Häuschen ist kaum wieder zu erkennen. Dank Mutter Emirjeta, die von Sonnenaufgang bis spät in den Abend schuftet. Neben ihren Kindern laufen jetzt ein paar Ziegen und Hühner durch den Garten. Das brachliegende Land um das Haus hat sie kultiviert, baut Kartoffeln, Tomaten und Paprika an. Das Gemüse verkauft sie auf dem Markt. Abends dann, wenn die Kinder schlafen, klebt sie in Heimarbeit italienische Schuhe zusammen. Vater Jetmir ist immer noch auf der Suche nach Arbeit als Tagelöhner. Er hofft auf einen Stammhalte r. Dass sich das Leben der Ukas dennoch verändert hat, liegt allein an seiner Frau. Noch zwei Töchter hat sie inzwischen geboren. Emirieta Uka hat einen neuen Traum: i hre Mädchen sollen zur Schule gehen und mehr lernen, als sie jemals konnte. Ihre Älteste, Megelisa, ist inzwischen ein Teenager – und sie ist die beste Schülerin ihrer Klasse. Aber Emirjeta Uka erfährt jeden Tag, wie schwer es für Frauen und Mädchen in Albanien ist, eine patriarchalisch geprägte Gesellschaft aufzubrechen. Titel: Zurück nach Albanien Fünf Jahre später 2022 T hemen: Abschiebung, Hoffnung auf ein besseres Leben, Aufbruch, Zurückkehrer, Albanien, Migration, Armut, Geflüchtete Regie: Christian Gropper Kamera: Nico Drago Schnitt: Anna Demisch Länge: 30 min Im Auftrag von Arte WEITERE REPORTAGEN Hilfstransport für Kobane Ein Abgeordneter, der anders tickt Ein Riesling aus Norwegen Hilfstransport für Kobane

  • Kontakt/Impressum | Gropperfilm

    Kontakt/Impressum Gropperfilm GmbH Ludwig-Engel-Weg 5 Park Rosenhöhe 64287 Darmstadt 0049-(0)6151943851 info@gropperfilm.de Geschäftsführer: Christian Gropper USt-Id-Nummer: DE206445240 Amtsgericht Darmstadt, HBR 7655 Copyright Gropperfilm Produktions GmbH Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Reproduktion und/oder Weiterverwendung von Inhalten dieser Website ist rechtlich nicht gestattet. Haftungsausschluss: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keinerlei Haftung für den Inhalt externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich und haftbar zu machen. Hier finden Sie unsere komplette Datenschutzerklärung als PDF-Datei Phone Mail

  • Auf Messers Schneide - Die WMF und ihre Retter, Gropperfilm

    Die WMF ist ein Traditionsunternehmen, das plötzlich vor dem Aus stand. Doch durch Private Equity konnte der Haushaltswarenhersteller gerettet werden - doch zu welchem Preis? Die Dokumentation von Gropperfilm begleitet das Unternehmen durch die Krise. TRAILER Auf Messers Schneide - Die WMF und ihre Retter WMF - diesen Firmennamen kennt in Deutschland jedes Kind: Töpfe, Bestecke, Kaffemaschinen. Hochwertiges aus glänzendem Metall. Die WMF, das ist ein Traditionsunternehmen aus Schwaben. Jahrzehnte hat es mitgeschrieben am Mythos von "Made in Germany". Bis seine Zukunft auf Messers Schneide stand. Wie konnte die alte Firma in der neuen Zeit der Globalisierung überleben? Welche Rolle spielte dabei ein Fonds aus der Schweiz, einer jener Kapitalgeber, die Franz Müntefering einst als "Heuschrecken" bezeichnete? Können Heuschrecken Firmen retten? Und was bedeutet das fremde Geld für den Standort Deutschland und seine Arbeitnehmer? Christian Gropper durfte ein Jahr lang hinter die Kulissen einer Firmensanierung blicken, nahezu ohne Einschränkungen - und das mitten in der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Während in dieser Zeit überall in Deutschland alte Marken in die Insolvenz gingen, von Märklin über Schiesser bis Karmann und Quelle, steigerte die WMF ihre Umsätze. Aber die Neuausrichtung der Firma, ihre ideenreiche Umgestaltung und der schwierige Kurs entlang gefährlicher Klippen durch die Untiefen der Krise gelang nicht ohne Einbußen für die Beschäftigten. Kurzarbeit prägt den Alltag und in den riesigen Werkhallen, in denen vor zwei Jahrzehnten Tausende arbeiteten, herrscht heute beunruhigende Stille. Dafür produzieren jetzt fleißige Hände in China jene Bestecke, mit denen WMF einst weltbekannt wurde. "Auf Messers Schneide" ist die Dokumentation über einen schwierigen Weg, den Manager und Kapitalgeber mit Kreativität und Weitblick gehen. Natürlich wollen sie Geld verdienen, so viel wie möglich, aber sie setzen dabei auf die Zukunft einer traditionsreichen Marke. Und retten damit am Ende vielleicht auch ein wenig den Mythos von Made in Germany. BVK-Journalistenpreis 2011 BVK-Journalistenpreis 2011 Titel: Auf Messers Schneide - Die WMF und ihre Retter 2010 Themen: WMF, Private Equity, Finanzbranche, Traditionsunternehmen, Übernahme. Regie: Christian Gropper Produktion: Gropperfilm Im Auftrag der ARD WEITERE REPORTAGEN Zurück nach Albanien Ruhestand - Eine Herausforderung Ein Hilfstransport für Kobane

  • Ausgemolken - Bauern ohne Nutztiere | Gropperfilm

    Die arte-Reportage von Barbara Struif und Christian Gropper erzählt von verzweifelten Bauern und einer Bewegung, die nicht nur dem Tierleid ein Ende setzt, den Landwirten einen Ausweg bietet, sondern auch für Klimaschutz sorgt. Transfarmation initiert von Veganerin und Philosophin Sarah Heiligtag TRAILER Ausgemolken - Bauern ohne Nutztiere Der Film erzählt die Geschichte von verzweifelten Bauern und Bäuerinnen und einer Bewegung, die nicht nur dem Tierleid ein Ende setzt, den Landwirt*innen einen Ausweg bietet und zudem auch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sorgt. So erzählt Tierethikerin Sarah Heiligtag „Vor mir sitzen Bauern, denen laufen die Tränen runter und die sagen, was ich den Tieren antue, das möchte ich eigentlich nicht" , und mit diesen Menschen arbeitet sie an der Transfarmation, die den Kreislauf von melken, mästen, schlachten durchbrechen soll: veganes Leben ohne Nutztiere. Kann das gelingen? Fünf bis sechs Jahre: das ist das Alter, in welchem Milchkühe oft am Ende ihrer Rentabilität angelangt sind. Jahrelanges Gebären und Milchgeben für wirtschaftliche Zwecke setzen dem Körper eines solchen Nutztieres stark zu. Julya Dünzl und Timo Geuß wollen genau solche Kühe vor der Schlachtung retten. Sie haben den Verein Initiative Lebenstiere e.v. in die Welt gerufen. Landwirt Matthias Obenhack betreibt mit seiner Familie einen Hof in der Mitte Deutschlands. Kühe und Schweine bringen nicht mehr genug ein, er steht kurz vor dem finanziellen Aus. Eine Tierschützerin und ein Agrarökonom kommen ihm zu Hilfe. Aber was sie vorschlagen, ist für Matthias Obenhack zunächst fast undenkbar. Julya Dünzl und Timo Geuß wollen seine Tiere vor der Schlachtung retten und ihn bei der Umstellung seines Hofes unterstützen. Auch wenn der junge Bauer schon länger ethische Bedenken zur heutigen Nutztierhaltung hat, so muss er sich erst einmal daran gewöhnen, dass Milchkühe, Mastschweine und Legehennen plötzlich ein Leben ganz ohne Nutzen für den Menschen leben dürfen, und dass er seinen Hof nun auf ökologische und rein pflanzliche Landwirtschaft umstellen soll. Finanziert wird dies durch Spenden und Patenschaften, die der Verein „Lebenstiere“ vermittelt. Bäuerinnen und Bauern, die wie Matthias Obenhack in das Programm einsteigen, erhalten monatlich feste Zuwendungen, die es ihnen ermöglichen, ihre Betriebe ohne eine Tiernutzung zu erhalten. Inspiratorin des neuen Weges ist die Schweizer Philosophin Sarah Heiligtag. In der Nähe von Zürich betreibt sie einen Hof und einen Begegnungsort für Menschen, die nach Alternativen zur traditionell geprägten Landwirtschaft suchen. Mehr als 40 Höfe hat die Schweizerin bis heute bei der Umstellung zu einem Lebenshof begleitet. Diese „Transfarmationen“ haben dabei nicht nur das Tierwohl im Blick, sondern suchen ethisch vertretbare Lösungen zu den Themen Klimawandel und Welternährung. Titel: Ausgemolken - Bauern ohne Nutztiere 2021 T hemen: Transfarmation , Tierethik, Nachhaltigkeit, Veganismus, vegan Leben, veganes Essen, Tierschutz, bio-dynamische Landwirtschaft, Lebenshof Regie: Christian Gropper, Barbara Struif Kamera: Dominik Schunk Schnitt: Iris Litzenberg Sprecherin: Susanne Grawe Filmproduktion: Gropperfilm Im Auftrag von Arte WEITERE REPORTAGEN Hilfstransport für Kobane Ein Riesling aus Norwegen Ein Abgeordneter, der anders tickt

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