top of page

Search Results

37 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Beutekameraden | Gropperfilm

    TRAILER Beutekameraden - Polnische Soldaten in der Wehrmacht Der Film erzählt die Geschichte von jungen Polen, die während des 2. Weltkriegs von den Nazis zu Beutekameraden gemacht wurden. Nach dem Überfall auf Polen am 1.9.1939 und der Einnahme Warschaus durch die deutsche Wehrmacht wurden junge polnische Männer durch die Besatzer (zwangs-)rekrutiert und nahmen an Hitlers Feldzügen in Frankreich und Russland teil. Bis Kriegsende kämpfte eine Viertelmillion "Beutekameraden" auf deutscher Seite. Nach der Zerschlagung des Dritten Reichs waren sie in ihrer Heimat mannigfaltigen Repressalien ausgesetzt, viele blieben im Exil. Der Dokumentarfilm befragt Überlebende dieser Armee und arbeitet ihre Leidenswege auf. Titel: Beutekameraden 2002/2003 T hemen: 2. Weltk rieg, Wehrmacht, Polen, Überfall, Soldaten, Beutekameraden Regie: Christian Gropper Kamera: Christian Gropper Schnitt: Ibon Alkorta Länge : 54 min Im Auftrag von Arte WEITERE REPORTAGEN Ein Abgeordneter, der anders tickt Ein Riesling aus Norwegen Hilfstransport für Kobane

  • Ein Riesling aus Norwegen | Gropperfilm

    TRAILER Ein Riesling aus Norwegen - Weinbau im Klimawandel Der Film erzählt von der Suche nach den Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinbau. Wetterextreme machen den Winzern zu schaffen. Aber die Klimakrise bringt den Weinbauern auch hervorragende Weine und neue Weinberge, sogar in Norwegen. Was kann man tun? Hitze, Trockenheit, Starkregen und erhöhter Spätfrostgefahr stellt den Weinbau vor neue Herausforderungen. Pflanzenstress und die Zunahme des CO2-Gehalts in der Atmosphäre fordern auch von Weinbauern neue Wege. Zusammen mit Winzern erproben die Forscher der Hochschule Geisenheim Konsequenzen für den Weinbau. Was sind die Rebsorten der Zukunft? Was müssen die Winzer tun, um langfristig vom Klimawandel profitieren zu können? Besonders der Riesling hat’s schwer, denn durch Hitze und hohe Sonneneinstrahlung leiden die alten Rebstöcke. Die Trauben bekommen Sonnenbrand, ihre Haut reißt ein und die Beeren vertrocknen. Die Lesezeit rückt immer weiter nach vorne, die Weinbaugrenzen verschieben sich. So hofft Anne Engrav in Norwegen auf die erste erfolgreiche Lese, Friedrich Schatz in Andalusien bangt um sein Weingut und Klaus Peter Keller aus Flörsheim-Dalsheim beginnt immer früher mit der Lese. Wo führt das hin? Titel: Ein Riesling aus Norwegen Weinbau im Klimawandel 2019 T hemen: Nachhaltigkeit, Bio-Wein, Klimakrise, Hochschule Geisenheim University, Prof. Dr. Claudia Kammann, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Julia und Klaus-Peter Keller, Friedrich Schatz Regie: Christian Gropper Kamera: Dominik Schunk Schnitt: Heiderose Schmitt Produktion: Gropperfilm Im Auftrag von Arte WEITERE REPORTAGEN Ein Abgeordneter, der anders tickt Ausgemolken! Bauern ohne Nutztiere Bloß durchhalten!

  • Auf das Leben! Junges jüdisches Leben in Deutschland | Gropperfilm

    In dem Dokumentarfilm von Barbara Struif und Christian Gropper erleben wir 5 jüdische Jugendliche bei ihrem Alltag zwischen Boxclub und Synagoge, Instagram und Schabbat. Sie nehmen uns mit in ihre ganz persönlichen Lebenswelten und erzählen aus ihrer Perspektive, was für sie „jüdisch sein“ bedeutet. Bella Ciao! Vom deutschen Soldaten zum Partisan Sommer 1944. Mehr als eine Million deutsche Soldaten kämpfen in Italien. Immer weniger von ihnen glauben noch daran, dass Deutschland den 2. Weltkrieg gewinnen kann. Viele werden Zeugen der Kriegsverbrechen, die SS und Wehrmacht an der italienischen Zivilbevölkerung begehen. Und einige treffen eine hochriskante Entscheidung: sie laufen zu den italienischen Partisanen über. Ihre Geschichte ist kaum bekannt, denn auch nach dem Ende des Nationalsozialismus schwiegen die Heimkehrer, um nicht als Vaterlandsverräter bestraft zu werden. 80 Jahre später gehen drei Nachfahren in Italien auf Spurensuche. WEITERE FILME Titel: Bella Ciao! Vom deutschen Soldaten zum Partisan 2025 52 min Arte 44 min ARD Regie: Christian Gropper , Carla Ronga Kamera: Florian Ropers, Christian Gropper Schnitt: Judith Adam Produktion: Gropperfilm ALLE FÜR EINEN DER TRAUM VON KURDISTAN BRANDMALE

  • Zurück nach Albanien - Teil 1 + 2 | Gropperfilm

    TRAILER Zurück nach Albanien Teil 1: Wenn der Traum von Deutschland zerplatzt Der Film erzählt die Geschichte der albanischen Familie Uka. „Als wir hierher (nach Deutschland) kamen, dachten wir, das wir alle Sorgen hinter uns gelassen hatten" . Doch leider kam alles anders als erhofft. Die Reportage begleitet die albanischen Familie Uka, die mit ihren zwei- und vierjährigen Kindern im Herbst 2017 nach Deutschland kam, um hier ein besseres Leben führen zu können. Doch ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Nach ein paar Wochen in Deutschland muss die Familie wieder zurück. Wir sind bei ihrer Odyssee dabei: Von ihrem Flüchtlingswohnheim in Gießen, über Frankfurt, mit dem Flieger nach Tirana und dann von dort aus mit dem Bus bis in einen abgelegenen, staubigen Vorort der albanischen Stadt Skhoder. Was geschieht mit einer Familie, deren Hoffnungen auf ein Leben in Deutschland zerplatzt sind und die jetzt einen Neuanfang wagen muss? Wir werden dabei sein, an den letzten Tagen in Deutschland erfahren, was sie sich noch vor ein paar Monaten hier erträumt hatten und dann mit ihnen nach Hause fahren. Dokumentarisch und nah an den Protagonisten, mit einem kleinen Team und einer Großchip-Handkamera. Ein paar Wochen später werden wir noch mal nach Albanien fliegen um zu schauen, wie es der Familie Uka ergangen ist. Die Reportage-Reihe auf ARTE "Re:"erzählt Geschichten von Menschen - authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. „Re:“ macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Titel: Zurück nach Albanien Wenn der Traum von Deutschland zerplatzt 2017 T hemen: Abschiebung, Hoffnung auf ein besseres Leben, Aufbruch, Zurückkeherer Regie: Christian Gropper Kamera: Dominik Schunk Ton: Christian Zyphus Schnitt: Maurice Friedrich Sprecher: Uli Höhmann Länge: 30 min Im Auftrag von Arte Zurück nach Albanien Teil 2: Fünf Jahre später Der 2. Teil des Films erzählt, wie die Geschichte der albanischen Familie Uka weiterging. 2017 kam die Familie Uka aus Albanien nach Deutschland, doch ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Sie kehrten zurück. 2022 ist ihre armselige Bleibe kaum wieder zu erkennen. Dank Emirjeta, die den ganzen Tag schuftet. Das brachliegende Land um das Haus hat sie kultiviert. Jetmir sucht immer noch Arbeit als Tagelöhner. Ihre vier Töchter sollen einmal zur Schule gehen. Vor fünf Jahren kam die Familie Uka aus Albanien nach Deutschland, hoffte auf Asyl und ein besseres Leben für die Kinder. Doch ihre Träume zerplatzten nach nur wenigen Wochen. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt, und sie kehrten zurück in ihr armseliges Häuschen im Norden des Landes. Ohne Arbeit, erstmal gescheitert. Wie sieht ihr Leben jetzt aus, fünf Jahre später? Das Häuschen ist kaum wieder zu erkennen. Dank Mutter Emirjeta, die von Sonnenaufgang bis spät in den Abend schuftet. Neben ihren Kindern laufen jetzt ein paar Ziegen und Hühner durch den Garten. Das brachliegende Land um das Haus hat sie kultiviert, baut Kartoffeln, Tomaten und Paprika an. Das Gemüse verkauft sie auf dem Markt. Abends dann, wenn die Kinder schlafen, klebt sie in Heimarbeit italienische Schuhe zusammen. Vater Jetmir ist immer noch auf der Suche nach Arbeit als Tagelöhner. Er hofft auf einen Stammhalte r. Dass sich das Leben der Ukas dennoch verändert hat, liegt allein an seiner Frau. Noch zwei Töchter hat sie inzwischen geboren. Emirieta Uka hat einen neuen Traum: i hre Mädchen sollen zur Schule gehen und mehr lernen, als sie jemals konnte. Ihre Älteste, Megelisa, ist inzwischen ein Teenager – und sie ist die beste Schülerin ihrer Klasse. Aber Emirjeta Uka erfährt jeden Tag, wie schwer es für Frauen und Mädchen in Albanien ist, eine patriarchalisch geprägte Gesellschaft aufzubrechen. Titel: Zurück nach Albanien Fünf Jahre später 2022 T hemen: Abschiebung, Hoffnung auf ein besseres Leben, Aufbruch, Zurückkehrer, Albanien, Migration, Armut, Geflüchtete Regie: Christian Gropper Kamera: Nico Drago Schnitt: Anna Demisch Länge: 30 min Im Auftrag von Arte WEITERE REPORTAGEN Hilfstransport für Kobane Ein Abgeordneter, der anders tickt Ein Riesling aus Norwegen Hilfstransport für Kobane

  • Ruhestand - Eine Herausforderung | Gropperfilm

    TRAILER Ruhestand - Eine Herausforderung Der Film erzählt die Geschichte von drei Männern, die in Rente gehen und der Herausforderung, die frei gewordene Zeit mit erfüllenden Tätigkeiten zu verbringen. „Am Ende eines Tages muss ich sagen können, das war ein schöner Tag und das ist alles, was zählt". Ein Motto, das nicht jedem der drei Männer gelingen will. Florian Kienzerle hat viele Ja hre als Leiter einer Caritas-Einrichtung gearbeitet, bevor er in den Ruhestand ging. Eigentlich hatte er sich gefreut auf einen entspannten Lebensabend. Doch mit der Umstellung kam er zunächst nicht zurecht. Daheim fühlte er sich a ls bessere Haushaltshilfe und die Hobbys erfüllten seine Tage auch nicht wie geplant. Es musste sich etwas ändern. Karl Heinz Jacob war sein Leben lang mit Leib und Seele Kriminalbeamter. Doch dann konnte er in den vorgezogenen Ruhestand gehen. Er besuchte extra ein Seminar zur Vorbereitung und schmiedete Pläne. Das Haus und den Garten wollte er in Ordnung bringen und vor allem viel um die Welt reisen. Mit seiner Partnerin, die zehn Jahre jünger ist. Die hatte sich aber längst ihre eigenen Gedanken zu seiner Pensionierung gemacht. Burkhard Brück ist 73. Ein Bär von einem Mann mit vollem weißen Haar und einer kräftigen Stimme. Vor acht Jahren hatte er seine Hausarztpraxis an einen jüngeren Kollegen übergeben. Auch er wollte seinen Lebensabend in vollen Zügen genießen. Doch bereits kurz darauf half er als Urlaubsvertretung in einem Krankenhaus aus. Es gefiel ihm, dass sein Rat noch gebraucht wurde, und außerdem konnte er den Zusatzverdienst ganz gut für die geplanten Wohnmobil-Reisen mit seiner Frau verwenden. Heute, acht Jahre später, arbeitet Burkhard Brück immer noch als Arzt im Krankenhaus. Und obwohl er bald Mitte siebzig ist, denkt er nicht ans Aufhören. Christian Gropper hat die drei Rentner über mehrere Jahre hinweg begleitet. Vom Beginn ihrer Rente bis heute fünf Jahre danach. Männern fällt der Wechsel in diesen Lebensabschnitt oft schwer. Von einem auf den anderen Tag fehlt die Bestätigung durch den Beruf. Das Selbstbild vom starken Geschlecht, vom Ernährer der Familie bekommt Kratzer. Und es stellen sich Fragen wie: Sind sie damals in ein Loch gefallen? Und wenn ja, haben sie wieder heraus gefunden? Können sie heute ihren Lebensabend so gestalten, wie sie es sich einmal vorgestellt haben? Ist der Ruhestand, womöglich kein "Ruhestand", sondern eine Phase der ständigen Neuorientierung und damit eine große Herausforderung? Titel: Ruhestand - Eine Herausforderung Wenn Männer in Rente gehen 2018 T hemen: Ruhestand, Rente, Alter, Lebensabend, neue Lebenswege, Aufbruch Regie: Christian Gropper Kamera: Frank Reimann, Christian Gropper Schnitt: Ilana Goldschmidt Produktion: Gropperfilm Im Auftrag des SWR WEITERE REPORTAGEN Ein Riesling aus Norwegen Ein Abgeordneter, der anders tickt Hilfstransport für Kobane

  • Die letzte Kolonie | Gropperfilm

    TRAILER DIE LETZTE KOLONIE DAS VERGESSENE VOLK DER WESTSAHARA Es ist die letzte Kolonie Afrikas – und liegt direkt vor den Toren Europas: Die Westsahara. 1975 hat Marokko die Westsahara besetzt – mittels eines Krieges, der auch von westlichen Ländern unterstützt wurde. Die Ureinwohner, die Sahrauis wurden vertrieben. Die, die blieben, sind Repressalien ausgesetzt, die die flohen, leben in algerischen Flüchtlingslagern – mit 17 Litern Wasser pro Tag pro Flüchtling und ohne wirkliche Zukunftsperspektive. Seit mehr als 4 Jahrzehnten. Wie lange kann das noch gut gehen? Entsteht hier der nächste Brandherd im Nordwesten Afrikas? Titel: DIE LETZTE KOLONIE - Das vergessene Volk der Westsahara 2016 90 min Regie: Christian Gropper Kamera: Matthias Schellenberg Produktion: Nina Freitag, Barbara Struif WEITERE KINOFILME ALLE FÜR EINEN DER TRAUM VON KURDISTAN BRANDMALE

  • Schnell mal zum Notarzt | Gropperfilm

    TRAILER Schnell mal zum Notarzt Der Film erzählt von einer Notaufnahme in einem Darmstädter Krankenhaus. I nnerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich die Zahl der Patienten in Notfallambulanzen verdoppelt. Wer nicht mit dem Rettungswagen kommt, Infarktpatient oder Unfallopfer ist, muss oft stundenlang warten. Die Kapazitäten vieler Krankenhäuser sind überlastet. Der hr-Journalist Christian Gropper hat wochenlang in der zentralen Notfallambulanz und der ärztlichen Bereitschaftszentrale in Darmstadt recherchiert, beobachtet und gefilmt. Die Reportage „Schnell mal zum Notarzt“ zeigt das Leiden der Patienten, ihr langes, unnützes Warten, aber auch die Nöte von Pflegern, Ärzten und Klinikmanagern und das Bemühen von Medizinern des Bereitschaftsdienstes. Die allermeisten Patienten in Notambulanzen sind in Wahrheit keine Notfälle. Für die wirklich schweren Fälle bleibt dann zu wenig Zeit. Viele suchen bei Krankheit sofort die Notfallambulanz auf, weil sie keinen Hausarzt haben oder es Monate dauert, bis sie bei Fachärzten vorgelassen werden. Viele kommen, weil die Notambulanz abends und am Wochenende geöffnet ist, wenn Hausärzte geschlossen haben. Die eigentlich zuständigen ärztlichen Bereitschaftsdienste funktionieren oft nicht gut oder sind nur mäßig mit Medizintechnik und Fachkunde ausgestattet. Es kann vorkommen, dass ein Patient mit Knochenbruch auf einen Hals-, Nasen-, Ohrenarzt trifft. Für die Krankenhäuser ist die Lage vertrackt. Sie betreiben großen Aufwand an Technik und Personal, den sie für die Massen harmloser Alltagspatienten nicht bezahlt bekommen. Doch Versuche, die Kranken frühzeitig in Richtung des zuständigen ärztlichen Bereitschaftsdienstes zu lenken, funktionieren schlecht. Ein Schalter als Eingang der Darmstädter Ambulanz, an dem die einfachen Fälle zur nahegelegenen Bereitschaftszentrale gelenkt werden sollen, ist oft verwaist. Es fehlt an Personal, so dass Patienten lange warten müssen und hochqualifizierte Notfallmediziner sich mit schweren Schnupfen-Fällen befassen müssen. Titel: Schnell mal zum Notarzt 2017/18, hessenreporter 30 min Regie: Christian Gropper Kamera: Christian Gropper Produktion: Nina Freitag WEITERE REPORTAGEN Ein Hilfstransport für Kobane Ein Abgeordneter, der anders tickt Ruhestand - Eine Herausforderung

  • Die zwei Leben der Anja Lundholm | Gropperfilm

    TRAILER TRAILER Die zwei Leben der Anja Lundholm Der Film erzählt die Geschichte der jüdischen Schriftstellerin Anja Lundholm. Ein Leben, dass sie sich von der Seele schrieb, denn fast nicht auszuhalten war die Realität, die sie erlebt hatte. So erzählt sie von 1944 in Rom: Mitten in der Nacht kamen „zwei Gestapoleute, die mich inhaftierten und hinter uns die Tür verschlossen und das Baby, 5 Monate alt, blieb ganz allein zurück. Die Türe wurde von außen verriegelt und ich wurde ins Gefängnis verschleppt." Ein Frauenschicksal, das unter die Haut geht. In einer kleinen Wohnung mitten in Frankfurt am Main lebte die fast neunzigjährige Schriftstellerin Anja Lundholm bis zu ihrem Tod am 4. August 2007. Durch eine schwere Krankheit war sie seit ein paar Jahren ans Bett gefesselt. Doch dies war nicht das erste Gefängnis, das Anja Lundholm durchleben musste. Aufgewachsen als Tochter eines Nazi-Sympathisanten und einer jüdischen Mutter, erlebte sie schon zu Beginn der dreißiger Jahre, was es heißt, nicht erwünscht zu sein. Mit achtzehn Jahren entfloh sie der immer bedrohlicher werdenden Kleinstadtenge und studierte in Berlin Musik. Doch auch in Berlin veränderten sich die Bedingungen immer mehr. Als so genannte Halbjüdin durfte sie weder ihre Karriere als Musikerin fortsetzen, noch weitere Kleinrollen beim Film annehmen. 1938, nach der Pogromnacht, beging die Mutter in Krefeld Selbstmord. Anja selbst setzte sich mit gefälschten Papieren nach Rom ab, wo sie sich einer kleinen Widerstandsgruppe anschloss. Anfang 1944 wurde sie verhaftet. Nach unzähligen Verhören in Gestapogefängnissen und einer Odyssee durch ganz Deutschland wurde sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert - was einer Todesstrafe gleichkam. Doch Anja Lundholm hatte Glück und erlebte den Tag der Befreiung. Nur langsam kam die junge Frau wieder auf die Beine. Erst nach dem Tod des Vaters begann Anja Lundholm ihre Geschichten aufzuschreiben. Fast zwanzig Bücher hat sie bis in die neunziger Jahre geschrieben. Durch das Schreiben hat sich Anja Lundholm befreit, ohne zunächst zu bemerken, dass sie dabei auch zu einer sehr genauen Chronistin ihres Jahrhunderts wurde. Für ihre Werke wurde die Schriftstellerin mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Selbst für den Literaturnobelpreis wurde sie vorgeschlagen. Doch die Bücher der Anja Lundholm findet man nicht in den Bestsellerlisten. Vielleicht liegt es daran, dass ihre Erinnerungen sehr unter die Haut gehen und das Unfassbare sehr lebendig werden lassen. Der Dokumentarfilm "Die zwei Leben der Anja Lundholm" ist ein persönliches Porträt einer wichtigen deutschen Schriftstellerin und gleichzeitig auch eine Zeitreise durch ein Jahrhundert gelebter deutscher Geschichte. Filmautor Christian Gropper hat die Schriftstellerin über zwei Jahre lang besucht und in vielen Gesprächen und Reisen die Stationen ihres Lebens nachvollzogen. Titel: DIE ZWEI LEBEN DER ANJA LUNDHOLM 2007 90 min Regie: Christian Gropper Kamera: Detlef Dinges Schnitt: Ibon Alkorta Produktion: Gropperfilm DIE LETZTE KOLONIE DER TRAUM VON KURDISTAN BRANDMALE

  • Ausgemolken - Bauern ohne Nutztiere | Gropperfilm

    Die arte-Reportage von Barbara Struif und Christian Gropper erzählt von verzweifelten Bauern und einer Bewegung, die nicht nur dem Tierleid ein Ende setzt, den Landwirten einen Ausweg bietet, sondern auch für Klimaschutz sorgt. Transfarmation initiert von Veganerin und Philosophin Sarah Heiligtag TRAILER Ausgemolken - Bauern ohne Nutztiere Der Film erzählt die Geschichte von verzweifelten Bauern und Bäuerinnen und einer Bewegung, die nicht nur dem Tierleid ein Ende setzt, den Landwirt*innen einen Ausweg bietet und zudem auch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sorgt. So erzählt Tierethikerin Sarah Heiligtag „Vor mir sitzen Bauern, denen laufen die Tränen runter und die sagen, was ich den Tieren antue, das möchte ich eigentlich nicht" , und mit diesen Menschen arbeitet sie an der Transfarmation, die den Kreislauf von melken, mästen, schlachten durchbrechen soll: veganes Leben ohne Nutztiere. Kann das gelingen? Fünf bis sechs Jahre: das ist das Alter, in welchem Milchkühe oft am Ende ihrer Rentabilität angelangt sind. Jahrelanges Gebären und Milchgeben für wirtschaftliche Zwecke setzen dem Körper eines solchen Nutztieres stark zu. Julya Dünzl und Timo Geuß wollen genau solche Kühe vor der Schlachtung retten. Sie haben den Verein Initiative Lebenstiere e.v. in die Welt gerufen. Landwirt Matthias Obenhack betreibt mit seiner Familie einen Hof in der Mitte Deutschlands. Kühe und Schweine bringen nicht mehr genug ein, er steht kurz vor dem finanziellen Aus. Eine Tierschützerin und ein Agrarökonom kommen ihm zu Hilfe. Aber was sie vorschlagen, ist für Matthias Obenhack zunächst fast undenkbar. Julya Dünzl und Timo Geuß wollen seine Tiere vor der Schlachtung retten und ihn bei der Umstellung seines Hofes unterstützen. Auch wenn der junge Bauer schon länger ethische Bedenken zur heutigen Nutztierhaltung hat, so muss er sich erst einmal daran gewöhnen, dass Milchkühe, Mastschweine und Legehennen plötzlich ein Leben ganz ohne Nutzen für den Menschen leben dürfen, und dass er seinen Hof nun auf ökologische und rein pflanzliche Landwirtschaft umstellen soll. Finanziert wird dies durch Spenden und Patenschaften, die der Verein „Lebenstiere“ vermittelt. Bäuerinnen und Bauern, die wie Matthias Obenhack in das Programm einsteigen, erhalten monatlich feste Zuwendungen, die es ihnen ermöglichen, ihre Betriebe ohne eine Tiernutzung zu erhalten. Inspiratorin des neuen Weges ist die Schweizer Philosophin Sarah Heiligtag. In der Nähe von Zürich betreibt sie einen Hof und einen Begegnungsort für Menschen, die nach Alternativen zur traditionell geprägten Landwirtschaft suchen. Mehr als 40 Höfe hat die Schweizerin bis heute bei der Umstellung zu einem Lebenshof begleitet. Diese „Transfarmationen“ haben dabei nicht nur das Tierwohl im Blick, sondern suchen ethisch vertretbare Lösungen zu den Themen Klimawandel und Welternährung. Titel: Ausgemolken - Bauern ohne Nutztiere 2021 T hemen: Transfarmation , Tierethik, Nachhaltigkeit, Veganismus, vegan Leben, veganes Essen, Tierschutz, bio-dynamische Landwirtschaft, Lebenshof Regie: Christian Gropper, Barbara Struif Kamera: Dominik Schunk Schnitt: Iris Litzenberg Sprecherin: Susanne Grawe Filmproduktion: Gropperfilm Im Auftrag von Arte WEITERE REPORTAGEN Hilfstransport für Kobane Ein Riesling aus Norwegen Ein Abgeordneter, der anders tickt

  • News | Gropperfilm

    News Bella Ciao! Vom deutschen Soldaten zum Partisan 3 deutsche Soldaten, die sich doch noch gegen den Faschismus stellten "Die unsichtbare Künstlerin" Das fantastische Leben und Werk der Roma Engelmann Asel und ihre Geschwister Asel ist wieder gesund und lebt wieder mit ihrer Familie im Irak Bella Ciao! Vom deutschen Soldaten zum Partisan 3 deutsche Soldaten, die sich doch noch gegen den Faschismus stellten 1/7 Folge uns: Juni 2025 Welcome visitors to your site with a short, engaging introduction. Double click to edit and add your own text. Die Filmpremiere von "Bella Ciao! Vom deutschen Soldaten zum Partisan" findet am 10. Juni um 22 Uhr 40 auf arte statt. Sommer 1944. Mehr als eine Million deutsche Soldaten kämpfen in Italien. Immer weniger von ihnen glauben noch daran, dass Deutschland den 2. Weltkrieg gewinnen kann. Viele werden Zeugen der Kriegsverbrechen, die SS und Wehrmacht an der italienischen Zivilbevölkerung begehen. Und einige treffen eine hochriskante Entscheidung: sie laufen zu den italienischen Partisanen über. Ihre Geschichte ist kaum bekannt, denn auch nach dem Ende des Nationalsozialismus schwiegen die Heimkehrer, um nicht als Vaterlandsverräter bestraft zu werden. 80 Jahre später gehen drei Nachfahren in Italien auf Spurensuche. Mai 2025 Es ist soweit: Die Filmpremiere für "Die unsichtbare Künstlerin" findet am Mittwoch, den 14.5. um 18 Uhr statt. Weitere Termine im Kino: Freitag, 16.05. um 18 Uhr und Dienstag, 20.05. um 20 Uhr. Mit unserem neuen Dokumentarfilm gehen wir dem fantastischen Leben und Werk von Roma (Rosemarie) Engelmann nach. Sie wohnte zwar in einer Künstlerkolonie, doch bekannt geworden ist ihr Mann, der 2011 verstorbene Komponist für Neue Musik Hans Ulrich Engelmann. Das spannende Leben und das vielfältige Oeuvre der 100-Jährigen ist kaum entdeckt. Dabei ist es ein wahrer Schatz, den die Künstlerin im Schatten ihres berühmten Mannes in Darmstadt erschaffen hat. Höchste Zeit also, die 2023 verstorbene Künstlerin und ihr Werk ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. August 2024 "Aus Asche und Trümmern" - unser neuer Film mit Jugendlichen und Zeitzeugen über die Darmstädter Brandnacht am 11.9.1944 hat Premiere am 10.9.24 um 20 Uhr in der Centralstation Mit unserem neuen Dokumentarfilm beleuchten wir vor dem Hintergrund der Zerstörung Darmstadts Kriegserfahrungen im globalen Kontext. Dafür treffen wir junge Menschen, die z.T. selbst aus einem Kriegsgebiet nach Darmstadt gekommen sind, und Überlebende der Brandnacht und suchen Orte auf, die damals eine besondere Bedeutung hatten. Eine Bunker-Challenge wird dabei eine Rolle spielen, wir gehen aber auch ins Tonstudio und in den Bürgerpark und zeigen, wie man Demokratie lebendig hält und wie man Hass und Hetze begegnen kann. Auf diese Weise entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Vergangenheit und Gegenwart. April 2024 Dreharbeiten starten zu unserem neuen Film mit Jugendlichen über die Darmstädter Brandnacht am 11.9.1944 Am 11. September vor 80 Jahren erlebte Darmstadt eine Bombennacht, bei der fast die gesamte Innenstadt zerstört wurde und knapp 12000 Menschen ums Leben kamen. Jetzt gehen wir gemeinsam mit Jugendlichen, die zum Teil selbst aus Krisen - und Kriegsgebieten kommen - auf Spurensuche und stellen die Frage: was geht mich das heute noch an? September 2023 Auf das Leben! Unser Filmprojekt über junges jüdisches Leben läuft im Kino. Unser Filmprojekt gegen Antisemitismus mit 5 jüdischen Jugendlichen läuft am 3.9.23 im Auerbacher Synagogenverein mit anschließender Diskussion und am 13.9.23 im Universum Kinobetrieb in Braunschweig im Rahmen der jüdischen Kulturwoche. August 2023 Zeitenwende - Zurück zum Kalten Krieg? Unser ARD-History-Film von 2022 ist zuzeit auf YouTube verfügbar: Jetzt kostenlos streamen: https://youtu.be/XueLQDcPkqA Dezember 2022 Wir wüschen allen ein liebevolles Fest und einen tollen Start ins Neue Jahr 2023! Und wir hoffen auf baldigen Frieden ! Juli 2022 Auf das Leben! Unser Filmprojekt über junges jüdisches Leben läuft im Kino. Unser Filmprojekt gegen Antisemitismus mit 5 jüdischen Jugendlichen läuft u.a.im Rex-Kino in Darmstadt ab Juli und bei den jüdischen Kulturwochen am 14.12.22 März 2022 Zurück nach Albanien - 5 Jahre später - arte-Erstausstrahlung Vor 5 Jahren hatten wir eine albanische Familie getroffen, die nach Deutschland kam und abgeschoben wurde. Ihre Rückkehr nach Albanien hatten wir mit der Kamera begleitet. Nun haben wir sie wieder besucht und nachgesehen, wie es ihnen heute geht. Aus der damals 4-köpfigen Familie mit den Eltern Jetmir und Emirjeta und 2 Töchtern ist eine Großfamilie geworden. 2 weitere Mädchen hat die Familie bekommen. Doch noch immer wohnen sie in einer kleinen Barracke an einem Feldrand, ohne eine wirkliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Februar 2022 1700 Jahre jüdisches Leben - Filmprojekt Unser Filmprojekt gegen Antisemitismus mit 5 jüdischen Jugendlichen nimmt langsam Form an. Wir hatten von März bis November 2021 mit ihnen in Darmstadt und Berlin gedreht und daraus ist ein Dokumentarfilm-Projekt entstanden, bei dem es auch eine Version für hessische Schulen geben wird. Wichtig ist uns, dass ihre Perspektive im Vordergrund steht und sie den Film selbst aus ihrer Sicht erzählen. Januar 2020 Wir haben Asel und ihre Familie bei Dreharbeiten im Irak getroffen, sie hatte eine starke Skoliose und wäre daran bald gestorben. Sie konnte nicht mehr laufen und ihr Rücken war schon stark gekrümmt. Ihr Schicksal hat uns so berührt, dass wir einen Spendenaufruf gestartet haben, um ihr eine Operation in der Hessing-Klinik in Augsburg zu ermöglichen. Die Operation war sehr kompliziert, doch sie hat es geschafft. Im Juni 2019 konnte sie die Krankenstation verlassen und in den Irak zurückkehren. Seitdem kann sie wieder aufrecht gehen und es geht ihr gut. Sie hat keine Beeinträchtigungen mehr. Asel vor ihrer OP mit Vater Saleh Hadi im März 2019 Asel geht Schritt für Schritt ins Leben zurück

  • Alle Für Einen, Gropperfilm, Race Across America, Andreas Beseler, Radrennen

    Der Dokumentarfilm "Alle für Einen" erzählt die Geschichte einer wahren Freundschaft. Beim Race Across Amercia wollte der an multipler Sklerose erkrankte Andreas Beseler teilnehmen, doch ein Unfall sorgte dafür, dass seine Freunde das härteste Radrennen der Welt für ihn fuhren. TRAILER ALLE FÜR EINEN ÜBER WAHRE FREUNDSCHAFT UND DAS HÄRTESTE RADRENNEN DER WELT Vor ein paar Jahren startete der an multipler Sklerose erkrankte Andreas Beseler, von allen nur "Besi" genannte, mit Freund*innen zu seiner "Tour fürs Leben". Zwei Wochen mit dem Rennrad durch Europa. Mit chronisch kranken und gesunden Radsportler*innen. Die Fahrt wurde zu einem großen Erfolg. Aus Tourmitgliedern wurden Freunde und Freundinnen. Besi & Friends war geboren. 2018 sollte die Herausforderung noch größer sein. Besi und seine Freunde wollten mit dem Rennrad quer durch die USA fahren. In einer Woche fast 5000 km zurücklegen, beim Race Across America, dem härtesten Radrennen der Welt. Und das für einen guten Zweck. Länger als ein Jahr hatten sich die Freunde vorbereitet. Sponsoren gesucht, ein Team zusammengestellt und die Strecke minutiös geplant. Nur wenige Wochen vor dem Start forderte das schicksal Besi erneut heraus. Bei einer Trainingsfahrt kam es zu einem schweren Unfall, bei dem Besi fast ums Leben kam. Der Traum vom RAAM war geplatzt. Doch dann entschieden Besis Freunde sich, trotzdem zu fahren: für ihren Captain. Eine Woche auf dem Rad mit extrem wenig Schlaf, bei Hitze, Kälte und Dauerregen. Durch endlose Wüsten und über hohe Berge. Von Oceansidein Kalifornien bis nach Anapolis in Maryland. Ein Rennen durch 12 US Staaten, gegen die Zeit und viele andere Teams. Für alle ein extremer Weg, doch der Größte lag vor Besi, der sich daheim zurück ins Leben kämpfen musste. Eine Tour, die alle an ihre Grenzen gehen ließ und am Ende doch näher zusammen schweißte. Der Dokumentarfilm "Alle für Einen" erzählt ihre Geschichte. Titel: ALLE FÜR EINEN - ÜBER WAHRE FREUNDSCHAFT UND DAS HÄRTESTE RADRENNEN DER WELT 2019 Themen: RAAM Race across America, Zusammenhalt, Team, Freundschaft, Radrennen, Tour, Andreas Beseler Autoren: Christian Gropper, Barbara Struif Kamera: Christian Gropper Schnitt: Nina Freitag, Barbara Struif Produktion: Gropperfilm Länge: 90 min Erscheinungsdatum: 2019 WEITERE KINOFILME DIE LETZTE KOLONIE DER TRAUM VON KURDISTAN BRANDMALE

  • Aus Asche und Trümmern | Gropperfilm

    AUS ASCHE UND TRÜMMERN! Neue Perspektiven über die Darmstädter Brandnacht 1944 "Aus Asche und Trümmern“ ist ein Dokumentarfilm über Erinnerung, Begegnung und Demokratie. Er eröffnet neue Perspektiven auf die Darmstädter Brandnacht vom 11. September 1944 – und auf ihre Bedeutung für junge Menschen heute. Im Mittelpunkt stehen Jugendliche mit Fluchterfahrung, Zeitzeugen der Brandnacht sowie Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt. Gemeinsam fragen sie: Was bedeutet Erinnerung in einer Zeit, in der Krieg und Demokratieverlust wieder Realität sind? Titel: AUS ASCHE UND TRÜMMERN - Neue Perspektiven auf die Darmstädter Brandnacht 1944 2024 60 min Regie: Barbara Struif, Christian Gropper Kamera: Christian Gropper , Sandra Kantreiter Musik: Max Knoop Schnitt: Sandra Kantreiter Produktion: Groppefilm

Folge uns:

  • Instagram
  • YouTube
  • Facebook
  • Vimeo
bottom of page